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🌉 Infrastruktur

Anschlussstelle

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Definition

Eine Anschlussstelle (AS) ist der Ein- und Ausfahrpunkt einer Autobahn – die Verbindung zwischen Autobahn und dem nachgeordneten Straßennetz (Bundes-, Landes- oder Kreisstraße).

Aufbau einer Anschlussstelle

Anschlussstellen bestehen aus einer Ausfahrt mit Verzögerungsstreifen (der Fahrer bremst auf dem Streifen, bevor er auf die Nebenstraße einbiegt) und einer Auffahrt mit Beschleunigungsstreifen (der Fahrer beschleunigt auf den Autobahnzustand, bevor er einfädelt). Beide Elemente sind getrennt und verlaufen nie gleichzeitig auf derselben Spur.

Vorfahrtsregel an der Anschlussstelle

Beim Einfahren auf die Autobahn hat der fließende Verkehr auf der Autobahn immer Vorfahrt. Der Einfahrende muss sich in den Verkehr einfädeln – nicht abrupt, sondern durch Anpassung der Geschwindigkeit. Das ist kein Reißverschlussverfahren, da die Autobahn keine Fahrspur verliert.

Fehler beim Ein- und Ausfahren

Zu früh bremsen auf der Autobahn (statt auf dem Verzögerungsstreifen), zu langsam auffahren (Aufprallrisiko für nachfolgende Fahrzeuge), den Beschleunigungsstreifen als Fahrspur missbrauchen – das sind die häufigsten Fehler, die zu Unfällen an Anschlussstellen führen.

Häufige Fragen

Darf man auf dem Beschleunigungsstreifen halten?

Nur im absoluten Notfall. Das Halten auf dem Beschleunigungsstreifen ist extrem gefährlich, da nachfolgende Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit einfahren.

Wie weit vor der Ausfahrt muss ich den Blinker setzen?

Frühzeitig – spätestens beim Passieren des zweiten Ankündigungsschildes. Auf Autobahnen mindestens 200–300 Meter vor dem Ausfahrpfeil.

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