Autobahndreieck
Ein Autobahndreieck (AD) verbindet zwei Autobahnen an einem Punkt, an dem eine der Autobahnen beginnt oder endet. Es hat drei statt vier Richtungsäste und ist Y-förmig aufgebaut.
Wie ein Autobahndreieck entsteht
Ein Autobahndreieck bildet sich dort, wo eine neue Autobahn von einer bestehenden abzweigt oder endet. Weil eine der Autobahnen keinen Durchgangsverkehr führt, sind nur drei der vier möglichen Richtungsverbindungen nötig. Das spart Baufläche und vereinfacht die Geometrie.
Bekannte Autobahndreiecke in Deutschland
AD Münchener Ring (A8/A99), AD Nürnberg-Süd (A9/A6), AD Hamburg-Nordwest (A7/A23), AD Spessart (A3/A45). In Ballungsräumen gibt es oft mehrere Dreiecke in kurzer Folge, die das Netz flexibel machen.
Häufige Fragen
Warum gibt es Dreiecke und keine Kreuze überall?
Weil nicht jede Autobahn-Verbindung alle vier Richtungen benötigt. Ein Dreieck reicht, wenn eine Autobahn am Knotenpunkt beginnt oder endet.
Sind Autobahndreiecke gefährlicher als Kreuze?
Nicht grundsätzlich. Dreiecke haben weniger Verflechtungspunkte, aber die scharfen Kurvenradien mancher Rampen erfordern besondere Aufmerksamkeit.
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