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🔧 Bautechnik

Schutzplanke & Leitplanke

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Definition

Schutzplanken (umgangssprachlich Leitplanken) sind passive Schutzeinrichtungen am Fahrbahnrand, die Fahrzeuge bei Unfällen aufhalten und die Schwere des Abkommens von der Fahrbahn mindern.

Schutzplanke, Leitplanke oder Betonwand?

Schutzplanke (offiziell): Stählernes Wellenblechprofil, dauerhaft montiert. Leitplanke: Umgangssprachlich dasselbe. Betonschutzwand (New-Jersey-Wand): Massive Betonbarriere, wird in Baustellen als Trennwand zwischen Verkehr und Baufeld eingesetzt. Höhere Aufhaltewirkung, aber weniger verformbar.

Aufhaltestufen

Schutzeinrichtungen sind nach Aufhaltestufen (T1 bis H4b) klassifiziert. T1–T3: für leichten Verkehr (Motorräder, PKW). N1–N2: Standard für PKW und leichte LKW. H1–H4b: für schwere LKW und Sonderfälle. Je höher die Stufe, desto massiver das Bauwerk.

Häufige Fragen

Hält eine Schutzplanke wirklich jeden Unfall auf?

Nein. Schutzplanken sind für definierte Aufprallszenarien ausgelegt. Sehr schwere Fahrzeuge oder Aufpralle mit extrem hoher Geschwindigkeit können sie überwinden.

Wer zahlt den Schaden, wenn man eine Schutzplanke beschädigt?

Die eigene Kfz-Haftpflichtversicherung übernimmt den Sachschaden an der öffentlichen Einrichtung. Die eigene Kaskoversicherung deckt den Fahrzeugschaden.

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