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🔧 Bautechnik

Fahrstreifenverschwenkung

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Definition

Eine Fahrstreifenverschwenkung ist der Bereich in einer Baustelle, in dem die Fahrspur seitlich versetzt wird – zum Beispiel um am Baufeld vorbeizuführen oder die Spurbreite anzupassen.

Warum gibt es Fahrstreifenverschwenkungen?

Wenn das Baufeld auf der Fahrbahn liegt, muss der Verkehr seitlich daran vorbeigeführt werden. Die Spur wird durch Leitbaken und Markierungen in die neue Position „verschwenkt". Jede Dauerarbeitsstelle hat mindestens zwei Verschwenkungen: eine am Beginn (Spur wird nach innen/außen versetzt) und eine am Ende (zurück in die Normalposition).

Gefahr durch Verschwenkungen

In Verschwenkungsbereichen ist die Fahrspur verengt und kurvenförmig. Wer zu schnell fährt oder unaufmerksam ist, kann auf die Gegenfahrbahn oder in das Baufeld geraten. Besonders bei Nässe oder Dunkelheit ist erhöhte Vorsicht geboten.

Häufige Fragen

Wie schnell darf man durch eine Verschwenkung fahren?

Es gilt das angegebene Baustellentempolimit. Durch die Seitenkräfte in der Kurve empfiehlt sich oft noch etwas weniger Geschwindigkeit.

Was tun, wenn man beim Einlenken in die Verschwenkung die Spur verliert?

Ruhig gegenlenken, keine abrupten Bremsmanöver, Warnblinklicht einschalten und sicher anhalten.

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